03. - 06. Oktober - Trip to Maui
So es war soweit. Insel Nr. 2 stand an für mich. Mit dabei waren: Artur, Bene, Hendrik, Andy, Rüdiger, Flo, Lara & Barbara. Am Freitagmorgen bin ich zusammen mit Artur nach Maui geflogen. Die anderen haben sich für die Fähre entschieden. Da haben uns dann unsere Kollegen mit den zwei Autos abgeholt. Am ersten Tag sind wir ein bischen die Beaches abgefahren. Der beste dabei war der Black Sand Beach. Das ist ein Strand mit schwarzem Sand! Das kommt irgendwie von den Hügeln im Hintergrund. Des ist nämlich altes Lavagestein. Ich und Artur haben dann noch ne kleine Adventuretour gestartet. Wir mussten natürlich noch ein bischen klettern. Also haben wir uns einen Weg auf den höchsten Punkt gesucht. Für den Rückweg haben wir eine andere Route genommen weil die erste zum absteigen etwas gefährlich gewesen wäre. Es gab auch keine offiziellen Routen. Aber egal irgendwie gehts immer runter. Auf der Hälfte des Weges wurde uns leider klar das der Weg totaler Schrott ist. Wir kamen nämlich an eine Klippe an der es etwas steil runter ging. Leider konnten wir nicht mehr zurück weil es ziemlich steil war und der Berg keinen Halt zu bieten hatte. Also blieb uns nichts anderes übrig als der freie Fall! Dort unten erwarteten uns jedoch viele schöne spitzige Steine und von dort ging es gleich steil weiter. Und meine Flip Flops (mein letzter Schutz vor den spitzen Steinen) machten sich leider schon vor mir auf den Weg nach unten. Das Ergebnis waren paar Schürfwunden an den Haxen und den Händen. Aber wir leben noch :-) Und wieder eine Aktion mehr von der man erzählen kann :-))) Einen Strand weiter haben wir uns dann noch von Riesenwellen spülen lassen. War auch noch ganz witzig. Den Abend abgerundet haben dann unzählige Bier in unserem Banana Hostel.
Am nächsten Tag (Samstag) stand die Road to Hana auf dem Programm. Leider war der erste Teil, also die eigentliche Road to Hana, ziemlich langweilig und nicht so spektakulär wie wir uns das vorstellten. Jedoch haben wir selber für jede Menge Fun gesorgt. Am besten waren die Aktionen beim Kokusnuss vom Baum holen, Bananenstauden pflücken und anschließend im Meer säubern (weil voller Ameisen). Die beste Aktion war mit Sicherheit als ich eine Kokusnuss mit einer anderen vom Baum werfen wollte. Also warf ich die Kokusnuss. Leider kam die andere Kokusnuss nicht mit runter. Aber Big Kahuna versuchte meine geworfene Kokusnuss zu fangen. Leider war sie etwas glitschig weil es regnete und fiel ihm nach dem Fangen schön auf den kleinen Zeh. Danach folgte erstmal ein einmaliger Regentanz von Big Kahuna mit den Worten: "Scheiiiiße, ich glaub der is gebrochen". Am Ende war alles wieder gut und wir konnten unsere Kokusnussjagd fortsetzen. Der zweite Teil der Road to Hana war schon viel interessanter. Man konnte wählen den ganzen Schrottweg wieder zurückzufahren oder eine unbefestigte Straße weiter zu nehmen. Zu unserem Glück war die Straße heute seit langem wieder geöffnet. Auf dem Programm standen dabei schöner Offroadspaß auf einer unbefestigten Gebirgsstraße ohne Leitplanken. Puuuuuuh. Wir Beifahrer haben gelitten!!!! Aber es war definitiv saugeil. Also lasst euch einen Maui Tip geben. Die Road to Hana ist Schrott. Interessant wirds auf der Road from Hana. Zur Abwechslung haben wir den Abend dann wieder mit etwas Bier ausklingen lassen. Ich bin allerdings schon etwas früher ins Bett. Denn ich und Artur haben unseren Wecker auf 3:00 gestellt weil wir den Sonnenaufgang vom Mountain (3058m) ansehen wollten. Ich hab natürlich den Wecker erstmal gar nicht gehört. Irgendwann kam Artur dann rüber und meinte ich soll den Scheiß abstellen! Dann haben wir uns kurz besprochen und entschieden dass wir dafür doch zu sehr im Sack sind. Naja vielleicht ein anderes Mal.
Der Sonntag war dann unser Mountaintag. Wir sind mit dem Jeep auf den besagten Moutain gefahren. Ein Teil der Gruppe hat sich Fahrräder gemietet um davon vom Berg zu fahren. Ich und ein paar andere bevorzugten den Ausblick von oben. Der war auch relativ schön. Aber der interessante Teil des Tage folgte am Nachmittag. Am Little Beach fand nämlich eine Strandparty statt abgeschottet von den langweiligen Touristen. Hier durfte man sich nämlich ohne Kleidung aufhalten und Kekse essen. Dazu wurde auf den Bongos getrommelt und später als es dunkel war gab es noch schöne Feuerspielchen mit nackten in Ekstase tanzenden Menschen. Muss man mal gesehen haben :-) Ein Teil der Gruppe hat uns am selben Abend noch verlassen um mit der Fähre heimzufahren und sich ihrem Studium hinzugeben. Ich blieb jedoch noch bis Montag Abend. Der Montag war dann wieder ein ziemlich geiler Tag. Wir fuhren wiederum eine hügelige Bergstraße ab welche stellenweise nur Platz für ein Auto ließ. Die bescherte uns dann auch wieder ziemlich nervenaufreibende Sekunden als wir nur noch 3 von 4 Reifen auf der Straße hatten. Aber es hat sich gelohnt. Die Aussicht von der Straße war traumhaft. Wohin man sah.....nur Meer. Aber überzeugt euch selbst von der Schönheit Mauis. Ich stell euch hierfür Unmengen von Fotos zur Verfügung :-)